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Dieser Teil ist in Bearbeitung

 

Dakshinamurty mit dem

Kommentar "Manasollasa" von Sureshwaracharya

 

Herr Alladi Mahadeva Sastry veröffentlichte im Jahre (ca) 1909 mit einem Vorwort aus dem Jahre 1899:

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Dakshinamurty Stotra

of the Sankaracharya

with Sri Sureswaracharya's Manasollasa

and Pranava Vartika

Texts and Translation into English

by

Alladi Mahadeva Sastry

with the Introductory Essay

the Vedanta Doctrine of Sankaracharya

 aus dem Sanskrit ins Englische (zusammen mit Dakshinamurty Upanishad und Pranava Vartika von Sureshwaracharya)

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Der Autor dieser WEBSeite übertrug (soweit eben bereits erfolgt) es aus dem Englischen ins Deutsche.

Shankara wurde bzw wird bisweilen auch als "Adi Sankaracharya" bezeichnet oder eben auch schlichtweg als "Sri Sankaracharya".

Vartika Kara, einer der vier Hauptschüler des Shankara und erster Shankaracharya von Sringeri-Math wurde auch Sureshwaracharya genannt.

 

 


Einführung

...

 

Dies folgt nach der Fertigstellung der Übersetzung des Dakshinamurty Stotrams und Sureshvarachary'as Kommentar.

 


Dieser Teil ist in Bearbeitung

 

Dakshinamurty mit dem

Kommentar "Manasollasa" von Sureshwaracharya

Herr Alladi Mahadeva Sastry veröffentlichte im Jahre (ca) 1909 mit einem Vorwort aus dem Jahre 1899:

>>

 

Dakshinamurty Stotra

of the Sankaracharya

with Sri Sureswaracharya's Manasollasa

and Pranava Vartika

Texts and Translation into English

by

Alladi Mahadeva Sastry

with the Introductory Essay

the Vedanta Doctrine of Sankaracharya

 aus dem Sanskrit ins Englische (zusammen mit Dakshinamurty Upanishad und Pranava Vartika von Sureshwaracharya)

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Der Autor dieser WEBSeite übertrug (soweit eben bereits erfolgt) es aus dem Englischen ins Deutsche.

Shankara wurde bzw wird bisweilen auch als "Adi Sankaracharya" bezeichnet oder eben auch schlichtweg als "Sri Sankaracharya".

Vartika Kara, einer der vier Hauptschüler des Shankara und erster Shankaracharya von Sringeri-Math wurde auch Sureshwaracharya genannt.

 

 

Einführung

...

 

Dies folgt nach der Fertigstellung der Übersetzung des Dakshinamurty Stotrams und Sureshvarachary'as Kommentar.

 

Kapitel 1: Atman als das Ego

Erster Vers der Hymne

 

Ihm, der das durch Täuschung, Verwirrung, ein Trugbild des Atman, als wie im Schlaf, das Universum als in Ihm sieht - so wie man einem Stadt in einem Spiegel sieht und sie im Spiegel zu existieren scheint -, so als wäre sie ohne Ihm, ohne der Wirklichkeit existent; Ihm, der im Wachen die Wahrheit seines eigentlichen Selbsts, dessen was ohne ein Zweites ist, lebt; Ihm der im Lehrer gegenwärtig, personifiziert ist; Ihm, in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 

1. Treffliche Ausdrucksweise kann auf Vinâyaka beruhen und möge es mir gelingen!

Treffliche Ausdrucksweise kann auf Sarasvatî beruhen und möge es mir gelingen!

Treffliche Ausdrucksweise könnte auf Mahesvara beruhen und möge es mir gelingen!

Treffliche Ausdrucksweise könnte auf Sadâsiva beruhen und möge es mir gelingen!

 

 

Der Sinn und Zwecke des

philosophisch-geistreichen Lieds.

 

2. Weise [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] sind der Meinung, daß es nichts Vorzüglicheres gibt, als die Vorteile, welche aus Atman, dem Selbst entspringen.

Im Hinblick auf diesen Vorteil, verehren, bewundern und lieben Weise das eigene Selbst, Paramesvara, innig.

 

3. In diesem philosophisch-geistreichen Lied wird Parameshvara als eigenständiges Etwas voller Bewunderung und mit größter Hochachtung zum Ausdruck gebracht; es geht um jenen Parameshvara, welcher [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos], nachdem das Universum in völliger Übereinstimung mit seinem eigenen Wunsch sowie Willen entstanden und geschaffen war, fortan im Universum eingebracht war, sodaß er für den Geist aller real vorhanden ist.

 

Die grundlegenden Fragen

Infolge der angehäuften guten Taten aus vielerlei vergangener Geburten, erlangt jemand [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] eine gewissse Kontrolle über seinen Geist, hegt ein gewisses Maß an Unparteilichkeit gegenüber weltlichen Objekten, erlebt und stellt milde, flüchtige Ahnungen bzgl. Wahrheit fest, hat die Fähigkeit zwischen dem Wirklichem sowie von Dauer Seiendem und dem Unwirklichen und Vergänglichen wohl zu unterscheiden und beginnt sich für das Studium der Schriften zu interessieren.

Beginnend mit einem oberflächlicheren Lesen sowie Bedenken der Lehren in den Schriften sowie Überlieferungen und der menschlichen Erfahrungen, wird er [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] zu einem Schüler eines Lehrers und stellte die folgenden Fragen:

 

4. Frage 1. - Wir sprechen von Dingen in Begriffen von existierend und enstehend. Worauf beruht diese Existenz und worauf das Licht auf Grund dessen sie sichbar ist?

 

5. Beruht es manchmal auf den Dingen selbst oder liegt es an Isvara, dem eigentlich Selbst aller [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos]?

 

Obwohl sich die äußeren Phänomen von Moment zu Moment unterscheiden, weist die Idee zu sein und Bewußtsein zu haben, welche mit all jenen verbunden ist, keine Unterschiede auf. Daher rührt die Frage bzgl worauf sie grundlegend beruhen. Sind sie in jedem einzelnen Objekt einzeln vorhanden so wie sie ein spezifische Größe haben, udgl, dh ist es so wie es natürlicherweise zu sein scheint, nämlich daß sie dort beruhend verankert sind wo sie beobachtet werden.; oder aber sind sie in dem einen Isvara beruhend verankert, in jenem Isvara von dem es heißt, daß er [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] als das Selbst von allem und aller Lebewesen überall im Universum, so wie das Geschlecht in den Individuen, existiere, dh sowie die Shruti im Isavasyopanishad sagt: All dies wohnt, beruht darin aufgrund des Lords [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] , dh daß kein Unterschied auszumachen sei zwischen Seiendem und dem Bewußtsein bzgl aller Objekte der Wahrnehmung sowie dem Bewußtsein in allen Objekten der Wahrnehmung außer in individuellen Objekten vorherrschender Unterschiedlichkeiten.

 

 

Q. 2. Wer oder was ist Isvara?

 

Ist Isvara [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos], der Urheber/die Ursache/der Autor des Universums,völlig außerhalb davon? Oder stellt er die eigentliche Grundlage dar, wodurch das Universum überhaupt erst da sein kann?

 

 

Q.3 - Was ist unter „Jîva“ zu vestehen?

 

Ist es Teil der eigentlichen Natur von Pratyagatman Jiva zu sein? Oder handelt es sich um eine Zufällgkeit, Versehentlichkeit, Irrtümlichkeit aufgrund von dessen Beziehung, gewisser Ähnlichkeit zu einem upadhi?

 

 

Q.4 - Was ist unter „Das Selbst Aller“ zu verstehen?

 

Ist der Isvara [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos], tatsächlich das Selbst von Allen? Oder aber wird es aus Höflichkeit ihm zugesprochen?

 

 

Q.5 - Wie ist das für Jîva zu verstehen?

 

Was ist das wahre, korrekte, zuverlässige Wissen bzgl. dieser Dinge?

 

 

Q.6 - Was sind die Mittel, die es erlauben würden, dieses Wissen zu erwerben?

 

Q.7 - Welches Gute erwächst Ihm [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] aus dem Wissen?

 

Q.8 - Wie kann es sein, daß Jîva und Isvara eins sind?

 

 

7. Wie kann Atman, das Selbst, der Alles-Wissende und Alles-Tuende sein? Zu dem, so fragenden Schüler [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos], sagte der Guru, darüber hinaus führend, Folgendes:

 

Es ist zutreffend, daß sie (Jiva und Isvara), aufgrund dessen daß sie ihrer Natur nach grundlegend verschieden sind, entweder aus Höflichkeit als einsseiend bezeichnet werden oder auch, falls sie denn in Wirklichkeit eins sein sollten, nur in der Erscheinung als gegensätzlich gesehen werden. Welche dieser Alternativen, dieser 2 Möglichkeiten ist hier zutreffend?

Zur Beantwortung dieser Fragen, singt der Lehrer dieses (Hmyne an den [egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos] gepriesenen Dakshinamurti.

Die Bedeutung (dieses ersten Verses) kann wie folgt erklärt werden:

 

 

Das Universum existiert in dem Selbst.

 

8. All diese Dinge, welche wir wahrnehmen, existieren hier in diesem Bereich (in unserem Selbst - dem Paramâtman, dem Höchsten Selbst). In diesem Bereich ist das Ganze, die Fülle des Universums. Infolge von Mâyâ erscheint es, so wie der eigene Körper vermöge eines Spiegels als Spiegelbild und insofern im Spiegel, als separat außerhalb liegend und wahrnehmbar.

 

9. Gerade so als wie in svapna (Traum) das Universum, das im eigenen Selbst existiert, gesehen wird als läge es außerhalb und separat betrachtbar, so möge und kann es verstanden werden, daß selbst im Zustand des jâgrat (Wachzustand) dieses Universum in diesem Bereich existiert und dennoch als äußerlich und separat wahrnehmbar erscheint.

 

10. Es gilt als sicher, daß die Existenz von Objekten, welche im svapana wahrgenommen werden, nicht losgelöst, unabhängig von der Existenz des eigenen Selbst ist. Welchen Unterschied, welche Unterschiedlichkeit gibt es da in den Objekten des jâgrat Bewußtseins, die nunmal so sind wie sie sind, dh von vergänglicher, vorrübergehender Natur und emfindungs-sowie gefühllos (jada) bzw als das erscheinen?

 

Das Universums leuchtet vermöge des Lichts des Selbst.

 

11. In svapana treten die Dinge vermöge des Lichts des eigenen Selbsts in Erscheinung, werden die Dinge in Begriffen, im Lichte des eigenen Selbst wahrgenommen. Dort hat es dann freilich tatsächlich kein anderes Licht. Die Einsichtigen, Weisen haben, das Schlußfolgern mit einbeziehend und in seiner Würde nicht mißachtend, erkannt, daß es weder anders sein könne noch anders sei, als daß es im jâgrat ganz genauso der Fall ist.

 

 

Verwirklichung der Nicht-Dualität.

12. Gerade so, als wie jemand nicht dieselben Dingen, welche sich seiner (egal welchen Geschlechts oder auch geschlechtslos) Sicht, seinem Gewahrsein im Schlafzustand zeigen, im Wachseins-Zustand zeigen, so sieht er später, was das Aufgehen von wahrem Wissen anbelangt, nicht die Welt, nicht die Gesamtheit, dh im Sinne dieser Analogie sieht jemand, im Vergleich zu dem Zustand nach dem Aufgehen des wahren Wissens, nicht die wirkliche, ganze Welt. (Gaudapadacharya's Karika zur Mandukya-Upanishad, i. 16)

Anmerkung: "Gaudapadacharya's Karika zur Mandukya-Upanishad, i. 16"  in deutscher Übersetzung:

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...

16. In anfanglosem Weltblendwerk

Schläft die Seele; wenn sie erwacht,

Dann wacht in ihr das zweitlose

Schlaf- und traumlose Ewige.

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"Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905, Seite 580

Anmerkung: Siehe auch:        
„Gauḍapāda Mānḍūķyakārikā, Jenseits von Śivas Tanz“, mit einem Kommentar vom Raphael, Lüchow-Verlag, aus dem Italienischen von Gruppo Kevala, 1.Auflage 2001, ISBN 3-932761-05-7, Seite 43: 
  

14 -15. Wenn durch die Shrutis, die Gunst des Meisters, durch das Praktizieren von Yoga oder auch durch die Gnade Gottes, sich ein Wissen bzgl. des eigenen Selbst einstellt oder auch ergibt, dann ist wie folgt: So wie bei Jemandem der auf die Nahrung, die er [egal welchen Geschlechts] zu sich nahm als einsseiend mit sich selber blickt, so sieht so ein Meister des Yoga sich als einsseiend mit seinem Selbst; er sieht es geradeso vertieft und versunken als wie das Universum im universalen Ego vertieft und  versunken ist und mit welchem es Einsseiend er erkannte und insofern dazu geworden war.

Soweit wurde der erste erste Vers der Wortbedeutung nach erläutertet sowie ausgelegt. Jetzt geht Vartikakara weiter, um Antworten auf andere Fragen zu entwickeln sowie herzuleiten. Als erstes zeigt er, anhand der Analaogie mit svapna, auf wie der eine bewußte Atman durch Maya zu Isvara und Jiva wird.

 

Atman als Isvara und Jiva

16. Gerade wie in svapna jemand zu einem König wird, alle erdenklichen Vergnügungen genießt, die Feinde auf dem Kriegsschauplatz mit Hilfe einer gut ausgerüsteten Armee besiegt und insofern gerade so wie jemand in svapana sich als unabhängigen, eigenständigen König betrachtet, so wird das Chidatman, das sich seiner selbst bewußte Selbst, zu Isvara, der/die/das alle äußeren Wesen seine eigene Kontrolle angedeihen läßt/ließ und sich als unabhängigen Lord aller betrachtet und versteht. Analog wird der Jiva-Zustand des Atman wie folgt dargelegt:

17. Wenn er dann vom Feind besiegt wurde, geht er in den Wald und tut Buße; in einer kurzen Stunde, stellt er sich vor, er hätte eine lange Zeit über gelebt und insofern wird Atman, wenn er unter der Kontrolle von was Anderem ist und nicht erlangte Wunschgegenstände zu erlangen versucht, als Jiva betrachtet

18. So stellt er sich auch im jâgrat-Zustand eine eigene fantasievolle Welt vor; er ist sich nicht dessen gewahr, daß das Leben im Zuge des Stroms der Zeit dabei ist zu einem Ende zu kommen.

19. So wie die, von einer Wolke verhüllte Sonne, scheint Paramesvaram der Höchste Lord als von begrenzter Macht und begrenztem Wissen zu sein und dies aufgrund völligen Getäuschtseins aufgrund von Mâyâ.

Isvara wird selber als Jiva bezeichnet, wenn er dem Einschränkenden durch Maya ausgesetzt ist. Es gibt keine eigenständige Wesenheit, welche man Jiva nennt.

 

20. So oft als man eine Sache unabhängig aus der eigenen Kraft heraus tut oder auch weiß, passiert es, daß Paramesvara als ein König, Weiser, Lord bezeichnet wird.

Damit wurde die Frage, betreffs was mit Ishvara gemeint ist/sei, beantwortet. Atman wird Isvara und Jiva infolge Maya. Unter gewissen Umständen heißt es, daß er Jiva bzw Parameshvara sei; allerdings ist das kein Teil seiner selbst.

 

Isvara als das Selbst Aller

21. Alle Jivas sind mit Intelligenz und Tätigsein ausgestattet (und damit sozusagen bekleidet), weil sie eins sind mit Siva. Weil Jivas mit den Isvara-Kräften ausgestattet sind, können wir schließen, daß sie (identisch mit) Isvara sind.

Intelligenz (Verstand, Kenntnishaben, Einsicht, Einsichthaben) und Aktivsein, janana und kriya werden als verbunden mit Jiva festgestellt, weil sie mit Siva, dem Paramatman, der alleine über die Macht des Wissens verfügt und völlig unabhängig von allen Anderen tätig ist sowie tätig sein kann, identisch sind. Über eine Masse aus Eisen wird gesagt, daß sie nur brennen könne, wenn man sie als identisch seiend mit dem Feuer betrachtet, daß in seinem Inneren brennt. Weil alle Jivas demnach mit Isvara gleich sind, heißt es, daß Er Sarvatman, das Selbst in allen, ist.

 

Das Bewußtsein von Siva ist eine Einheit und leuchtet, existiert aus sich selbst heraus.

22. In all unserem Erkennen äußerer Objekte, so wie es ausgedrückt wird mit Worten wie 'dies ist ein Topf', 'dies ist ein Tuch' ist es das Bewußtsein - welches die eigentliche Natur des Selbsts ist -, welches sich selbst, so wie das Sonnen-Licht [im Falle der Sonne], ausdrückt sowie ausformt.

 

23. Wäre Bewußtsein nicht sich selbst kund tuend, nicht sich selbst offenbarend, nicht offenbar sowie augenscheinlich aus sich selbst heraus, nicht offenbar aufgrund seines so seins und das Seins was es nunmal ist, wäre das Universum eine blinde Finsternis.

 

Isvara's Aktivsein.

Obgleich formlos seiend, muß Isvara Aktivseins als Aspekt seiner Selbst [auch] insofern haben als, von Ihm als Erschaffer, udgl gesprochen wird. Welche Art von Aktivsein das ist, wird im nächsten Vers erklärt:

24. Tätigkeit, welche entweder Bewegung oder Veränderung einer Eigenschaft, Qualität, eines Vorbehaltes, eines Zustandes, einer Lage, einer Gemütsverfassung oder auch eines Zustandes des Geistes, des Standes, der Beschaffenheit einer Bewandtnis oder auch der Bedingungen ist, zeigt sich als von Sprößling, als Ausläufer von Bewußtseins, das sich nach außen richtet.

Die Art von Aktivität, welche hier festgelegt sowie gemeint wird ist sogar im formlosen Sein möglich, wenn es verbunden ist mit upadhi. Wenn sich Bewußtsein gleichsam in einem Bewegungszustand befindet, wenn es verbunden ist mit manas, das durch die Sinnesorgane, die in Kontakt kommen mit den Sinnesgegenständen in Vibration verstetzt ist, dann - als eine Folge, eine Auswirkung sowie ein Resultat davon - wird Prana, welches untrennbar verbunden ist mit manas, in welchem [wiederum] das Bewußtsein wohnt, in einen Zustand der Vibration versetzt, welcher sich selbst als eine Form von Aktivität des Pranas im physichen Körperausdrückt, welcher durch prana beseelt ist und Leben hat. So gehört die Aktivität des prana, usw - indem sie abhängig ist von der Anwesenheit des inneren Lenkes, des Isvara - , in welchem Lebewesen sie auch immer gesehen sowie festgestellt wird, zu nichts sonst als wie Isvara. (Siehe Kapitel IV., 7-8).

Soweit wurde Aktivität, die sich in der Form von Vibration ausdrückt, dargelegt sowie bildhaft erläutert.

Wie es sich als Veränderung einer Eigenschaft, Qualität, eines Vorbehaltes, eines Zustandes, einer Lage, einer Gemütsverfassung oder auch eines Zustandes des Geistes, des Standes, der Beschaffenheit einer Bewandtnis oder auch der Bedingungen kundtut wird im Folgenden gezeigt:

25. Tätigkeit tritt in Verbindung mit einem zu schaffenden, zu erzeugenden Ding, einem zu erreichendem Etwas, wenn etwas zeremoniellerweise wieder vorgebracht oder auch in der Form abgeändert wird; beispielsweise wenn man etwas sagt wie: er/sie erstellt ein Ding, er/sie geht zu einem Platz, er wischt einen zum Opfer gehörigen Zweig weg oder auch er schneidet einen Zweig auseinander.

 

Isvara und Jiva unterschieden aufgrund von Upadhi.

Nun geht er weiter um zu zeigen, daß das Allwissende sowie begrenzte Wissen zu einem Einzigen gehören, ein Einziges betreffen und dies entsprechend dem upadhi wonach Es damit verbunden, Es beigesellt ist.

26.-27. Siva drückt sich selbst als das Allwissede in den Körpern von Brahma und Deratigen aus; aber ebenso in Devas, ‚niedrigeren‘ Tieren sowie Menschen. Es gibt - in absteigender Ordnung aufgelistet - vier Arten von Körpern: Die aus einer Bauchhöhle geboren, die aus einem Ei geborenen, die die aus feuchten Ausdünstungen entstandenen und die aus Erde hervorgekommenen.

 

Alle Unterscheidung sowie Unterschiedlichkeit ist Folge von Maya.

28. Wenn man das/die/den Paramâtman unendlichen Lichtes sich als unmittelbar wahrnehmend vorstellt und verwirklicht, verschmelzen alle Geschöpfe - von Brahmâ bis hinab zu den einfachsten,niedrigsten Pflanzen - zu einer Täuschung, einem Trugbild wie bei einem Traum.

29. Die Veden sprechen von Ihm als kleiner als ein Atom und größer als das Größte; darüberhinaus preist auch die Rudra-Upanishad Siva als das Sarvâtman, das Selbst aller.

30. Diese ehrende Verneigung gilt Sri-Dakshinâmûrti, der strahlenden, glänzenden nach Süden gerichteten Form, Ihm (Siva), das/die/der sich in verschiedenen Formen als Isvara, als Lehrer oder auch als da Selbst kundtut sowie augenscheinlich ist!

31. Sich vor dem Höchsten Lord zu verneigen bedeutet, sein Selbst [im Geiste] Ihm/Ihr/Dem, im Sinne des Gedankens, daß die zwei [tief innen] ein-und-daselbe sind - [zur Betrachtung] darzubieten.[Anmerkung des Übersetzers aus dem Englischen ins Deutsche: An einer Stelle heißt es in einem Werk des Shankara "In Vergleich mit Jenem ist dies auch das"; Shankara beschreibt mit solchen Worten die Erkenntnis, wonach eben das was man als das "Reine Bewußtsein", als das "Unbegrenzte", als die "unübertreffliche innere Ruhe", was man aus der eigenen Meditation her kennt, gemäß der direkten Wahrnehmung, der, infolge fortgesetzter - täglicher - Meditation sich verfeinerter Sinne, als dasselbe "Reine Bewußtsein", dasselbe "Unbegrenzte", dieselbe unübertreffliche "innere Ruhe" erweist. Man vergleiche dazu u.a. auch die Kena-Upanishade mit Shankara's Kommentar, wonach eben das Brahman einen gewissen Sieg für die Devas errungen hatte und sie aber irrtümlich meinten, daß es ihr Sieg gewesen wäre. Auch insofern ist so ein "Darbieten des Geistes", im Sinne einer Wahrheitsfindung und Bereitschaft des Hintersichlassens von Vorurteilen, einem hereingefallensein auf Irrtümer und in der Folge Unwahres-für-Wahr- Haltens, des Hintersichlassens eines eigenen Irrtümern-Aufsitzen, udgl eben kein "opfern", sondern hat  etwas mit "suchen" zu tun, was, lt. Herrn Grieb's Englischwörterbuch von 1842, nunmal eine mögliche Bedeutung für "offer" als passivem Verb ist. Ende dieser Zwischenbemerkung.] Der Begriff ‘Dakshinamûrti‘ wird auf verschiedene Art und Weisen erklärt: ...

 

 

 

Fortsetzung der Übersetzung ins Deutsche folgt so nach und nach

 

 

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Fortsetzung der Übersetzung ins Deutsche folgt so nach und nach

 

 

 

Atman als Isvara und Jiva

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Kapitel 2: Atman als die erste, uranfängliche Ursache

Zweiter Vers der Hymne:

Ihm, der wie ein Zauberer oder auch wie ein mächtiger Yogin, seinen Willen mittels dieses Universums, das anfänglich undifferenziert ist wie eine Pflanze im Samens aber später bildschön, in all seiner Vielfalt in Verbindung mit, Beziehung zu Raum und Zeit hervorgebracht durch Mâyâ, wird, ausdrückt, Ihm der im Lehrer gegenwärtig, personifiziert ist; Ihm, in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 


Kapitel 3: Das Einssein des Atman

Dritter Vers der Hymne:

Ihm in der glänzend-leuchtenden, nach Süden gerichteten Form, dessen Licht, das Existenz selber ist, ihm glänzend-leuchtend kundtuend die Objekte durchdringt, welche nahezu nicht-existent sind, Ihm in all derer Vergänglichkeitsbehaftetheit erscheinen - Ihm verkörpert im Guru, der die Schüler (egal welchen Geschlechts) bzgl. des Vedischen Textes „Das bist Du“ unterweist- , Ihm, den Verwirklichthaben man kein erneutes Versinken im Ozean des samsâra erleben wird, Ihm (Siva) sei dies gewidmet!

 

 


 

Kapitel 4: Atman die eine Existenz und das Licht

Vierter Vers der Hymne:

 

Die ganze Welt erstrahlt in Glanz nachdem jemand nur in dem Bewußtsein „Ich weiß“ leuchtet, - nur nachdem jemandes Bewußtsein , strahlend-leuchtend wie das Licht einer starken Lampe, die im Inneren eines Topfes mit vielen Löchern steht, sich vermöge der Sinnesorgane, wie zB dem Auge, nach außen wendet. Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 


 

Kapitel 5: Falsche, trügerische Vorstellungen, falsche, täuschende Darstellungen des Atman

Fünfter Vers der Hymne:

Jene, welche miteifern, daß das Ego der Körper oder auch die Vitalität doer auch die Sinnesorgane oder die launisch-wankelmütige Buddhi oder auch Nichtigkeit sei, sind wahrlich auf derselben Stufe von Frauen und Kindern, Blinden und den Besessenen; sie unterliegen ziemlicher Täuschung. Ihm, der die mächtige Täuschung, welche durch das Spiel der Macht der Mâyâ geworden ist, aufklärend zu Nichte macht, Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 


 

Kapitel 6: Atman die ewige Wahrheit

Sechster Vers der Hymne:

Ihm, dem Atman, der per des Zurückziehens der Sinnesorgane/Sinne, eins wird mit der einen Existenz, der von Mâyâ eingehüllt bzw verhüllt wird wie bei einer Sonnen- oder auch der Mondfinsternis die Sonne bzw der Mond, und dese Existenz dann erkannt wird, wie bei einem Erwachen in dem das Bewußtsein „Ich habe bis jetzt geschlafen“; Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 


 

Kapitel 7: Atman, das ewige Licht

Siebenter Vers der Hymne:

Ihm, der, vermöge der gerühmter Symbole, dem Schüler (egal welchen Geschlechts) das wahre Selbst, das stets im Inneren als Ego leuchtet, eine Invariante ist in all den sich ändernden Zuständen wie der frühesten Kindheit, (Erwachsenenheit, und Seniorenalter), wie Jagrat (svapna und sushupti) usw, zur Realität werden läßt, Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 

 

 


 

Kapitel 8: Maya

Achter Vers der Hymne:

Dem Atman, der bedingt durch Mâya Täuschung erlegen ist, in jâgrat oder auch svapna, das Universum als vielfältig sieht, als ein Gebilde von Ursache und Wirkung, als Herr und Diener, als Lehrer und Schüler, als Vater und Sohn und dergleichen sieht, Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 


 


Kapitel 9: Hingabe/Hingegebenheit an Ishvara

Neunter Vers der Hymne:

Ihm, dessen achtfacher Körper, all dieses sich bewegende und nicht bewegende Universum ist, der als Erde, Wasser, Feuer, Luft, âkâsa, die Sonne, der Mond und die Seele erscheint; jenseits dessen, erhabenst sowie kritischt und all-durchdringend, existiert nichts und niemand für jene welche es genau wissen wollen, nachforschen; Ihm der im Lehrer personifiziert ist bzw sich dargestellt findet, Ihm in der nach Süden gewandten, strahlend-glänzenden Form, Ihm (Siva) sei dies gewidmet.

 

 


Soweit die Übersetzung des Dakshinamurty von Alladi Mahdeva Shastri und  Sureshwaracharya's (Sureshwaracharya war der erste Shankaracharya von Sringeri Math und einer der vier Hauptschüler von Shankara) sehr ausführlichen und interessanten Kommentar titels "Manasollasa".

Zu Rate gezogen wurden die Englisch-Deutsch Wörterbücher von Dr. Fransis Ising und Grieb/Schröer, genauer:

Ising, Dr. phil. Francis, "Englisch für Dich - English for you", zusammengestellt von Dr. phil. Francis Ising, mit Genehmigung der Alliierten Militärregierung, Ernst Wilhelm Schulz Verlag, Minden/Westfahlen, 1945, gedruckt bei Wilhem Köhler, Minden/Westf.

Grieb, Christoph Friedrich, "Chr. Fr. Grieb's Englisch-Deutsches und Deutsch-Englisches Wörterbuch, mit besonderer Rücksicht auf Aussprache und Etymologie", neu bearbeitet und vermehrt von Dr. Arnold Schröer, ord. Professor an der Handels-Hochschule Köln weiland ord. Professor der Englischen Philologie an der Universität Freiburg i.B., zwei Bände, erster Band: Englisch-Deutsch, elfte Auflage (unveränderte Auflage der Neubearbeitung), Stuttgart, Paul Neff Verlag, Max Schreiber, 1904

Als Grammatiken wurden benutzt:

 "Grammatik der englischen Sprache für höhere Lehranstalten" bearbeitet von Prof. Dr. Kurt Lincke (Studienrat an der Klinger-Oberrealschule, mit Lehrauftrag an der Universität Frankfurt am Main, dritte Auflage, Frankfurt am Main, Verlag von Moritz Diesterweg, 1923.